Seelenbegleitung   ~  Sterbebegleitung

Die letzte Lebensphase begleiten. 

Von Moment zu Moment.


Es gibt zwei bedeutsame Lebensabschnitte. Lebensanfang und Lebensende.  

Den ersten Weg, den Neubeginn eines Lebens, ebnen Hebammen.  
Den letzten Weg gehen leider, viele allein. 

Unsere Sterbenskultur ist etwas verschütt gegangen. Sterben und Tod wird verdrängt und aufgeschoben. Damit befassen in der Blüte des Lebens? 
 
Es ist unausweichlich. Die Zeit des Gehens kommt wie sie bestimmt ist. In der Blüte des Lebens. Oder dann, wenn gerade alles schön geordnet und ruhig ist. 
Sie kommt am Lebensende. 

In jedem Sterben liegt ein eigener Prozess. Es ist die Zeit des Hinterfragens, und die Sinnsuche nimmt Raum ein. Was bleibt am Ende? Soll es das schon gewesen sein? Und nun? Resümee ziehen, in einem tiefen Verständnis der Zusammenhänge. Sehnsucht geklärt gehen zu können. 


Es öffnet sich ein Tor in die Anderswelt. Das Leben tritt aus dem Körper. Mal leise, mal laut. Sterbebegleiter begleiten den Eintritt in die Außenwelt. 


Die seelische Unterstützung Sterbender bedeutet, eine sensible Umgebung zu schaffen. Da zu sein und beizustehen, für Betroffene und Angehörige. 
 
Dies ist mein Herzensanliegen - individuell und vielfältig. Als emotionaler Beistand Nähe und Zuwendung anbieten. Für Angehörige als Unterstützung im Tagesgeschehen da sein, als Sitzwache Geborgenheit und Sicherheit geben. Ansprechpartner bei Ängsten und Sorgen sein. In Notsituationen helfen. 

 

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 Der Mensch kann sich aus seinem Leben als Mensch nur verabschieden, wenn er in seinem Sterben nicht allein ist, sondern jemand da ist, für ihn, mit ihm.“
 
 - Heinrich Pera - Pfarrer -

 

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